Die Geschichte meines Twingos oder wie ich zum Twingo kam

So habe ich meinen Twingo im Mai 1999 gekauft. Ein ganz normaler Phase 1 in der Basisausstattung mit Erstzulassung 7/93. Eigentlich war es nur ein Wechsel innerhalb der Familie, da der Wagen vorher meiner Schwester gehört hat. Also gehen wir nochmal ein Stück weiter zurück. Am 16.02.1996 hatte sie sich den Twingo gekauft mit knappen 50000km auf dem Tacho. Also ein junges modernes Auto für wenig Geld was im Prinzip alles hatte was man brauchte. Als ich den Twingo dann bei uns zu Hause unterm Carport sah dachte ich mir:" Oh der ist ganz schön anders als die übrigen Kleinwagen" Innen war er auch anders als die anderen, das üppige Raumangebot viel nicht nur mir auf sondern auch anderen. Der Wagen hat ja soviel Platz hörte man immer wieder.
In den 3 Jahre lang legte meine Schwester etwas über 30000km gingen zurück. Bis auf die üblichen Wartungen gab es noch 2 neue Radlager auf Garantie. Doch dann änderte sich für den twingo so einiges, da  ich den Führerschein im Februar 1999 im ersten Anlauf bestanden hatte....

Nun brauchte ich ja auch ein Auto und es wurde folgendes gemacht: Mein Vater bestellte sich ein Neues was im Mai 1999 kam, meine Schwester bekam das alte vom Vater und ich das von meiner Schwester.  5000DM habe ich für die Knutschkugel bezahlt und wusste Anfangs gar nicht was das alles auslöst und das ich ihn 13 Jahre später immer noch habe. Die erste Fahrt war auch gleich ein Erlebnis, in der Fahrschule fuhr man Diesel und der vom Vater war auch ein Diesel, also genügsam für einen Fahranfänger und der Twingo ja der mag halt Super 95 Oktan. Also 4 km Fahrt und pro km mindestens einmal abwürgen..... Aber nach kurzer Zeit hat man das ja auch im Griff und lernt die neuen Freiheiten die mit dem Autofahren daherkommen kennen. Schnell mal ab zum Zelten an die Ostsee, mal nach Hamburg, nach Lüneburg zum Einkaufen, oder einfach nur mal zu einer anderen Party wenn die aktuelle Langweilig ist.  Auf so einer Fahrt habe ich auch die 100000km geknackt. Ja die Halloween Fete war nicht gut besucht und es ging dann woanders hin. Die Liegesitze wurden auch ziemlich schnell ausprobiert. Sehr Praktisch wenn man dazu noch ein Kopfkissen und eine Decke dabei hat.

Nach einer Weile ging auch der Basteldrang los. Die Blinker habe ich nach kurzer Zeit gegen graue getauscht und blaue Philipps H4 Birnen und Standlicht eingebaut. Da das Standard Kassetten Radio nichts für mich war kam erstmal ein neues CD Radio von JVC rein . Doch ganz das Wahre war das auch nicht. Also gab es vorne 10er von Infinity und Hinten in die Heckablage 13er von JBL. Dann hab ich erstmal eine ganze Weile nichts gemacht und war glücklich mit dem Auto.

Die Wilde Umbauzeit oder Der anhaltende Bericht über die Jugendsünden:

Zufällig kam ich dann an ein paar günstige T-Line Felgen mit Fulda Reifen in der Dimension 175/50 R13. Da es aber Herbst war habe ich sie nur einmal kurz angehalten und fand das das doch recht hochbeinig wirkt, also hab ich erstmal Tieferlegungsfedern der Firma Weitec besorgt. Zu Weihnachten gab es dann noch einen Hella Heckspoiler mit weißer dritter Bremsleuchte. Montieren  wollte ich das ganze im Frühjahr. Im März musste ich dann zum TÜV doch vorher gab es dann erstmal einen Bosi Endschalldämpfer mit rundem 90mm Rohr (der alte war total durch). Meine Phase 2 Front und Heckstoßstange, der Heckspoiler, mein bei eBay ersteigerter Böser Blick kamen dann auch vom Lackierer und so schnell wie möglich ans Auto. Meine Tieferlegungsfedern hab ich dann auch montiert und rechtzeitig zum Renault Treffen in Gronau war er dann fertig.



In Gronau hab ich mir dann noch ein K&N 57I Kit, weiße Rückleuchten und ein Airbrush auf dem Tankdeckel geleistet.
 

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