Twingo Test

 

 

Heute war es soweit: Ich konnte den neuen Twingo probefahren. Ein Blick auf das Informationsschild im Wagen verrät mir, dass es sich um einen Renault Twingo 2 Dynamique 1.2 16V mit 56kW (76PS) handelt.

 

Ein Hingucker und Blickfang ist der Wagen auf jeden Fall, er glänzt in Funken-Orange Metallic. Er wirkt reifer als der erste Twingo aber noch lange nicht erwachsen. Ähnelt er von der Seite und am Heck doch sehr anderen Kleinwagen hat er doch ein eigenes, markantes Gesicht obwohl man die runden Glubschaugen des Vorgängers vermisst.

 

Die dunklen Stoffpolster der Sitze sind mit orangen Nähten passend zum Lack abgesetzt. Armaturenbrett und Türverkleidungen kommen im gewohnten Kunststoff daher. Auffällig ist der Drehzahlmesser direkt hinter dem Lenkrad, der digitale Tacho sitzt gewohnt in der Mitte des Armaturenbretts, fällt aber kleiner aus und ist rund eingefasst. Daneben befindet sich nun das Display mit den Statusanzeigen (Blinker etc.), darunter sitzt das Radiodisplay mit Temperaturanzeige und Uhr.

 

Nun aber genug geguckt, ich möchte losfahren. Die elektrischen Außenspiegel einstellen (der fahrerseitige Spiegel in asphärischer Ausführung ist ungewohnt), und den Motor starten. Kalt liegt der Leerlauf bei etwa 1000 U/min, sinkt aber kontinuierlich bis auf etwa 750 U/min ab wenn der Wagen warm wird. Der erste Fahreindruck ist angenehm, das Fahrgefühl ist gewohnt als hätte man ihn schon oft gefahren (kennt man einen, kennt man alle?!). Als erstes fällt das angenehm straffe Fahrwerk auf, dort hat sich wirklich etwas getan!

 

Die Tachoanzeige ist nun orange-rot beleuchtet und  scheint schneller zu reagieren als beim Vorgänger. Man kann sich nun Tageskilometer, Gesamtkilometer und die Kilometer bis zur nächsten Wartung anzeigen lassen.  

Nach den ersten Minuten machen wir einen Zwischenstopp um den Wagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Türen und Heckklappe fallen gut ins Schloss.

 

 Außen fallen die großen Radhäuser auf (ich träume von 16“ Bereifung), die angedeuteten Verbreiterungen sind selbst in der Form des Tankdeckels übernommen worden. Die Front ist sportlich, das Rennstreifen-Dekor passt zum Look. Die Außenspiegel sind größer als beim Vorgänger und eckiger.

 Das Heck wirkt recht hoch und stelzig. Das Nummernschild sitzt hier nun in der Stoßstange, der Heckwischer in der Scheibe. Auf der Heckklappe prangt die typische Rhombe. Die Bremsleuchte ist eckig. Den krönenden Abschluss bietet die Antenne auf dem Dach die etwas an den Modus errinnert.

 

Vom „Original“ übernommen wurden die runden Türgriffschalen und die Seitenblinker, ein Stilbruch sind leider die Frontscheibenwischer (ja es sind nun 2). Die Waschwasserdüsen sitzen nun wieder auf der Motorhaube.

 

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